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SMTP Relay Policy

Die Nutzung der zentralen Relays des BelWü für die SMTP-Endauslieferung ist ausschließlich SMTP-Clients aus den IP-Adressbereichen der BelWü-Kunden vorbehalten.

Falls im Netz des BelWü-Teilnehmers ein SMTP-Server betrieben wird, muss dieser eine strenge Relay-Kontrolle durchführen, d. h. er darf weder direkt noch indirekt E-Mails von nicht-autorisierten SMTP-Clients an beliebige Zieladressen weiterleiten (Third-Party-Relaying). Diese Bedingung ist u. a. Element der IETF "Anti-Spam Recommendations for SMTP MTAs", veröffentlicht als RFC 2505.

Ob ein SMTP-Server als Third-Party-Relay missbrauchbar ist, lässt sich mit Hilfe des Relay-Tests des Network Abuse Clearinghouse herausfinden.

Mail Abuse Prevention Systems, LLC bietet Hinweise zur Absicherung eines einzelnen SMTP-Servers gegen Third-Party-Relaying an.

Die BelWü-Koordination empfiehlt die Absicherung des gesamten LANs durch IP-Filter am Router des BelWü-Teilnehmers bzw. durch eine Firewall.

Für die Nutzung von BelWü MTAs als SMTP Fallback Relay für eingehende Mail an eine Teinehmerdomain müssen DNS Mail Exchanger (MX) Records mit der BelWü-Koordination abgesprochen werden, damit das Relaying zur Teinehmerdomain freigeschaltet wird. Die BelWü-Koordination behält sich das Recht vor, den SMTP Fallback Dienst aus technischen Gründen zu verweigern.

Kontaktadresse: postmaster@belwue.de